Der Schinderhannes 

Im Henndorfer Waldfestgelände

SPIELTERMINE
Juli 2021 

1. | 2. | 4. | 6. | 9. | 11. | 14. | 15. I 16. | 17. | 18. | 21. | 22. | 23. | 25. 
jeweils um 19.00 Uhr 

Karten

 Eintritt: VVK € 17,– (AK € 20,–) 
 Ermäßigt: VVK € 15,– (AK € 17,–)
 Kinder bis 14 Jahre:  VVK € 12,–  (AK € 15,–)


Reservierung unter der Telefon-Nummer: +43 664 ­1249902 (Fr. Gregor) 

Von seinen Tantiemen zum Stück „Der fröhliche Weinberg“ kaufte sich Zuckmayer 1926 die „Wiesmühl“ in Henndorf am Wallersee. Sein nächstes Stück muss zumindest in Teilen in Henndorf geschrieben worden sein, denn der Schinderhannes wurde bereits im Oktober 1927 im Lessing-­Theater in Berlin sein nächster Theatererfolg. Dazu Zuckmayer selbst: 

„Im Fröhlichen Weinberg war es mir gelungen, die Leute so von Herzen zum Lachen zu bringen, wie sie selten im Theater lachen können. Nun lag es mir am Herzen, die Leute auch einmal flennen zu lassen. Ich wollte wieder Menschen vom Gefühl her auf dem Theater ansprechen, ...“ 

Im Dezember 1928 folgte das Zirkusstück Katharina Knie, das in Henndorf im Jahr 2013 eben auch im Waldfestgelände sensationell umgesetzt wurde. Einige der Hauptakteure sind jetzt wieder dabei. Schon 2013 wurde klar, das Gelände und die Stim­mung in der kleinen Waldlichtung darf nicht ungenützt bleiben. So bieten sich die Hütten geradezu an, bespielt zu werden und für kurze Zeit als Kulisse für ein Wirtshaus, eine Schmiede, ein Gefängnis und Herberge für allerlei Gesindel und Räuber zu dienen. Der historische Schinderhannes war am Rhein an der Wende 18./19. Jahrhundert beim einfachen Volk sehr beliebt. Er bestahl die Reichen und gab den Armen. 

Auch wenn Zuckmayer vom Flennen im Stück Schinderhannes spricht, braucht der Zuseher nie lange auf Humoristisches warten. Zuckmayer überträgt bewundernswert seine Beobach­tungen auf seine Figuren. Er findet mit einer Leichtigkeit die richtige Dosis zum Drüberstreuen. Bevor Sentimentalität auf­kommen kann, tappt schon wieder jemand in ein Fettnäpfchen, und der Zuschauer erlebt ein Wechselspiel wie im Leben. Aus den Tiefen kann es nur wieder nach oben gehen und selbst im schlimmsten Moment bringt das richtige Wort eine neue Perspektive. 

Waltraud Gregor 

Besetzung

Besetzung zum Publikationszeitpunkt, Erweiterungen und Änderungen vorbehalten, in der Reihenfolge des Auftrittes

Johannes Bückler, genannt Schinderhannes: Gerhard Moser
Hans Bast Benedum: Walter Thalhammer
(Zweitbesetzung: Andreas Thalhammer)
Julchen: Waltraud Gregor
Margarethe: Sabine Füssl
Wirtin: Christine Lukesch
Holzknecht:  Ulrich Hinterecker
Metallarbeiter: Gerd Wohlschlager
Achatschleifer: Thomas Aufschnaiter  

Gerbermeister / Soldatenwerber: Gerd Wohlschlager
Kaufmann / alter Mann: Franz Ortner
Gutspächter / Leutnant / Henkersknecht: Dschulnigg Helmut
Reisender / Lehrer Mosebach: Josef Leimüller
Kaspar Bückler: Anton Huber
Katerl: Rafaela Novosádyová
Zughetto: Johannes Pagitsch
(Zweitbesetzung: Werner Knoll)
Benzl: Patricia Pichler
Iltis Jakob: Marian Mitelut
Adam: Johannes Köstler
Gendarm / Familienvater: Werner Putz
Christian Zoppi: Josef Lipp
Metzgerbursch / Rekrut: Raffael Klausz
Schmied: Alexander Hofer 
Mutter: Sabrina Tschojer
Korporal Mauschka: Wolfgang Haas
4 Rekruten, dann Soldaten: Schüler MMS
Schmiedlehrling Froschtöter: Schüler MMS
Flugblattverkäufer: Helmut Kalleitner
(Zweitbesetzung: Manuel Pointner)
 
STÜCKBEARBEITUNG / REGIE: Waltraud Gregor
ASSISTENZ: Johanna Hauser
LICHT / TON: Martin Fischer, Günther Strasser, Marco Pfeifenberger, Stefan Krug -Wieder

BÜHNENBAU: Bühnen - Team 

GESAMTLEITUNG: 
Waltraud Gregor